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Sommerspiele 2019
 

„Mir wird oft vorgeworfen“, sagte Tschechow, „dass ich über Bagatellen schreibe, dass es bei mir keine großen Helden gibt. Wo soll ich sie aber hernehmen? Solange wir jung sind, zwitschern wir munter wie die Spatzen auf dem Misthaufen; später, wenn wir uns den Vierzigern nähern, sind wir schon Greise und fangen an, an den Tod zu denken. Schöne Helden sind wir!“

 
Lachen aus der Verzweiflung heraus, die Leere des Daseins mit Tiefgang
und Humor erfüllen, das kann keiner wie Anton Tschechow. Zum ersten
Mal unter der Intendanz von Michael Sturminger spielen wir einen
russischen „Klassiker“. Die „Szenen aus dem Landleben“, wie Tschechow
sein Stück untertitelte, schaffen einen Nährboden für die Seelenzustände
des menschlichen Daseins und für großartiges Schauspieler-Theater.

 
 

Michael Sturminger / Intendanz und Regie

geboren in Wien, ist seit 2014 Intendant der Sommerspiele Perchtoldsdorf. Als Regisseur arbeitet er im In- und Ausland für Schauspiel, Musiktheater und Film. Im Sommer 2014 inszenierte er die Uraufführung der Oper „Geschichten aus dem Wiener Wald“ (Libretto: Michael Sturminger) von H.K. Gruber bei den Bregenzer Festspielen. Die Produktion war im März 2015 im Theater an der Wien zu sehen, bei den Sommerspielen Perchtoldsdorf inszenierte Sturminger 2015 Shakespeares „Der Sturm“. Im selben Jahr kam sein Film „Casanova Variations“, eine internationale Kinoproduktion mit John Malkovich, Veronica Ferres, Fanny Ardant und Opernsängern wie Florian Boesch, Miah Persson, Anna Prohaska und Jonas Kaufmann, in die heimischen Kinos. Als Autor von „Casanova Variations“ bekam Michael Sturminger die goldene Romy 2015 für das beste Drehbuch.

Im Sommer 2016 inszenierte er nach dem Perchtoldsdorfer „Sommernachtstraum“ einen „Fest Akt" zum zehnten Jubiläum in Grafenegg, danach im Stadttheater Klagenfurt „Salome“ von Richard Strauss. Die Produktion wurde als beste Gesamtproduktion in der Oper beim Österreichischen Musiktheaterpreis 2018 ausgezeichnet. Im März 2017 brachte Sturminger sein drittes Bühnenstück mit John Malkovich, das Diktatorenstück „Just Call Me God“, in der Hamburger Elbphilharmonie zur Uraufführung. Die erfolgreiche Produktion war danach in Amsterdam, Groningen, Birmingham, London, Luxemburg, Wien, Budapest, Moskau und München zu sehen. Bei den Osterfestspielen Salzburg führte Sturminger im April 2017 bei Salvatore Sciarrinos moderner „Lohengrin”-Version Regie.

Seit Juli 2017 inszeniert er für die Salzburger Festspiele den „Jedermann“ mit Tobias Moretti in der Titelrolle. Im März 2018 kamen am Gärtnerplatztheater in München Donizettis „Maria Stuarda“ und bei den Osterfestspielen Salzburg Puccinis „Tosca“ unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann heraus. Der Film „Toulouse“, nach dem Drehbuch von David Schalko, wurde für den deutschen Fernsehpreis 2018 nominiert. In der Elbphilharmonie inszenierte Sturminger zuletzt „Die Fledermaus“, dirigiert von Manfred Honeck, mit Bo Skovhus als Gabriel von Eisenstein.
www.sturminger.com

 
Premiere
 
Donnerstag 27. Juni 2019  
KartenVERKAUF
 
ab 1. Dezember 2018

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Mo und Sa 10-13 Uhr
Di  bis Fr 10-13 Uhr, 15-18 Uhr
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