Klas
Geboren 1968 in Berlin, aufgewachsen in Bergneustadt. Deutscher Theater- und Filmschauspieler. Schauspielausbildung in Köln. Erste Engagements am Stadttheater Würzburg, am Theater Bielefeld und am Theater Dortmund. 1999 bis 2020 Ensemblemitglied am Burgtheater in Wien, wo er u. a. mit Karin Beier, Jan Bosse, Andrea Breth, Dieter Giesing, Dimiter Gotscheff, Andreas Kriegenburg, Martin Kušej, Stefan Pucher, Jérôme Savary und Joachim Schlömer arbeitete. 2015–2016 spielte Masula u. a. in Tschechows Drei Schwestern, Party Time (Harold Pinter) und Engel des Vergessens (Maja Haderlap), 2016–2017 in Die Komödie der Irrungen und Pension Schöller sowie zuletzt in Horváths Glaube Liebe Hoffnung (Regie: Michael Thalheimer) und in Zelt (Herbert Fritsch). 2008 Gastspiel am Landestheater Niederösterreich als Lopachin in Tschechows Der Kirschgarten (Regie: Jewgenij Sitochin) und 2010 als Alpenkönig in Raimunds Der Alpenkönig und der Menschenfeind (Regie: Jérôme Savary). Bei den Salzburger Festspielen gab Michael Masula sein Debüt 2002 in The Day I Go to the Body (Regie und Choreografie: Joachim Schlömer). 2019 und 2020 spielte er in Jedermann (Regie: Michael Sturminger). 2014 und 2015 war Masula bereits in Perchtoldsdorf zu sehen: in Kleists Das Käthchen von Heilbronn (Regie: Maria Happel) und in Shakespeares Der Sturm (Regie: Michael Sturminger). Als Filmschauspieler wirkte Michael Masula u. a. in Oskar Roehlers Jud Süß – Film ohne Gewissen (2009), in Marc Rothemunds Ein fast perfekter Antrag (2026) sowie 2010 als Theodor Herzl in der TV-Dokumentation Der Traum vom Gelobten Land: Theodor Herzl und das moderne Israel (2010) von Monika Czernin mit, 2011 in Hansjörg Thurns Historienfilm Isenhart – Die Jagd nach dem Seelenfänger. 2016 war er als Dr. Felix Heldt in Vorstadtweiber und 2025 in der ersten Staffel der ZDF-Fernsehserie Crystal Wall zu sehen. © Teresa Marenza